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Aktueller Elternbrief 02. Dezember 2011

Liebe Eltern!

Wir freuen uns über das Ergebnis der Elternumfrage und sehen uns in unserem Eintreten für eine Gesamtschule mehr als bestätigt. Die Zahl der Eltern, die eine Gesamtschule befürworten, ist im Vergleich mit der Befragung 2009 sogar noch gestiegen. Jetzt ist die Politik
dazu verpflichtet, den Elternwillen - wie angekündigt - unverzüglich umzusetzen. Wir werden das Umsetzen gerne weiterhin konstruktiv begleiten.

Ratlosigkeit
Positiv ist festzuhalten, dass diesmal die Zahlen kurzfristig auf den Tisch kamen. Aber augenscheinlich waren sie einigen schon zwei Tage vorher bekannt....
Das Ergebnis der Elternbefragung löst in allen drei Gemeinden mehr oder weniger große Ratlosigkeit aus. Dies ist unserer Ansicht nach hausgemacht. Im Fragebogen wurden die beiden integrativen Schulformen Gesamtschule und Sekundarschule gegeneinander gestellt. Auch wenn
man sich auf den vorgegebenen Fragenkatalog von Seiten des Ministeriums (für die vormalige Gemeinschaftsschule) beruft, hätte es einen Spielraum zur Anpassung der Fragen gegeben.

Die bekannten Reaktionen
Die Stadt Kleve fällt leider wieder in ihre alten Reaktionsmuster. Nach Bekanntgabe des Elternwillens wird als aller erstes festgestellt, dass kein Geld für diese Aufgabe da ist - als ob die drei vom Rat geplanten Sekundarschulen umsonst zu haben gewesen wären. . Nun drängt sich
der Eindruck auf, dass diese Elternumfrage und das Umsetzen des Elternwillens Politik und Verwaltung in Kleve völlig unvorbereitet treffen.
Dabei wurde auch von der Bezirksregierung klar signalisiert, dass für das kommende Schuljahr eine neue Schulform anzubieten ist. Deshalb ist die
Reaktion des Klever Kämmerers für die Eltern und uns nicht nachvollziehbar.
Die Eltern fragen sich ernsthaft, mit welchem Ergebnis Politik und Verwaltung in Kleve gerechnet haben? So ist für uns der Unmut aus den Nachbar-
Gemeinden über das Verhalten der Verantwortlichen in Kleve nur zu verständlich.

Hier...... [171 KB] der ganze Elternbrief als PDF-Datei

Hier...... die Ergebnisse der Elternbefragung

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Pressemitteilung vom 10.11.2011

Klarheit für die Gesamtschule in Kleve

Gesamtschule: „Hört es denn nie auf mit den „Spielchen“?“

Am 10. November sind uns die Unterlagen zur bevorstehenden Elternbefragung im Thema Gesamtschule/ Sekundarschule zugegangen – übrigens nicht von der Stadt Kleve. Schon der erste oberflächliche Eindruck offenbart, dass die Wahlfreiheit der Schulform fortgesetzt manipuliert werden soll. Konkret fallen zunächst einmal vier „Merkwürdigkeiten“ in den Informationen auf:

Wir empfinden die Darstellung der Wahlmöglichkeiten somit insgesamt mehr als sehr manipulativ, zumal mit scheinbar vorsätzlichen Falschinformationen versehen. Wir fordern die Stadt Kleve auf, die Fehlinformationen entsprechend in gleichem Umfang zu korrigieren.
Dies sollte bis spätestens Dienstag, den 15. November 2011 geschehen.

Wir haben gehofft, dass gewisse „Spielchen“ nach über zweijähriger Laufzeit nun endlich ein Ende hätten und fragwürdige Verfahrensweisen im Umgang mit den Bildungschancen unserer Kinder der Vergangenheit angehören. Leider wurden wir da wiederum auf das Tiefste enttäuscht. Insofern sich die Stadt Kleve auf die Freigabe dieser Befragungsform durch die Bezirksregierung beruft, melden wir Zweifel an. Zur Zeit ziehen wir den Schritt einer einstweiligen Verfügung gegen diese Art der Befragung in Betracht, werden jedoch den ultimativen Ablehnern einer Gesamtschule nicht den Gefallen tun uns den Schwarzen Peter einer Verzögerung des Verfahrens zu schieben zu lassen. Nach wie vor kämpfen wir für den
mehrfach artikulierten Elternwillen einer Gesamtschule in Kleve – und stehen einer interkommunalen Lösung nach wie vor nicht im Wege.

Hier......die Pressemitteilung als PDF-Datei
Hier...... [8.147 KB] "Die Schullandschaft planen-eine einmalige Gelegenheit" PDF-Datei

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Dann mal - so nach 2 Jahren......

27. Oktober 2011

....und ganz und gar nicht freiwillig

Die (fast) vollständigen Zahlen der Elternumfrage aus 2009 !

Nachfragen, bitten und betteln – nütze nichts. Die Stadt Kleve praktizierte „Bürgerbeteiligung“ und „Transparenz“ in einem dann doch eher etwas seltsamen Rahmen in dem sie erst gar nichts herausgibt…
So kam es, dass ein wack’rer Vater sich die Zahlen über ein Klageverfahren vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf erstreiten musste.
Wir maßen uns auch keine „Fürsorgepflicht“ an und trauen den Eltern schon zu, dass sie die Zahlen – die sie ja selbst zu Stande gebracht haben – verkraften…

Also hier:

Hier also:

Klick auf Grafik zum vergrößern...

Die Angaben für das Schuljahr 2010/ 2011 wurden, entgegen dem Gerichtsbeschluss und auch nach nochmaliger Aufforderung, nicht geliefert. Was dahinter stecken mag, und welche Brisanz das hat – wird man noch sehen…

Wesentliche, denkwürdige und Konsequenzen erfordernde, Schlüsse lassen sich aber aus dem Zahlenmaterial ziehen – welche, dass würden wir gerne am 07.November um 20.00h im Kolpinghaus mit allen Beteiligten besprechen. „Offenen Dialog“ nennt man das und dürfte so ganz anders aussehen als das was man so von Verwaltungsseite unter diesem Begriff versteht und praktiziert. Hier können und müssen Eltern mitreden.
Also – kommen…

Weil’s so schön war, hier noch mal einige Zitate der Herren, die der Gesamtschule eher weniger positiv gegenüber stehen:

„ Das konnte ja keiner ahnen – dass die Hauptschulen so wenig Schüler kriegen!“ – Theo Brauer, Frühjahr 2011
„Wir haben in Kleve eine solide Schullandschaft!“ Schulexperte Jörg Cosar (CDU), 2010 ff bis heute…
„Das mit der Sekundarschule ist doch ganz einfach: aus ,Raider' wird ,Twix'", Schulexperte Michael Bay, Sommer 2011

Der Höhepunkt: „ Ich respektiere den Elternwillen!“ Theo Brauer, 04.12.2009

Einstweilen, bis zum 07. November, überlegen wir mal was man dazu sagen könnte…
Hoffentlich dann bis zum 07. November!

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Elternbrief Oktober 2011

Liebe Eltern!

In den vergangenen Wochen und Monaten haben Sie viel über die Zukunft der weiterführenden Schulen in Kleve,Bedburg-Hau und Kranenburg lesen und hören können. Zu dem steht für Anfang nächsten Jahres für ungefähr 500 Viertklässler / Innen und Eltern wieder die Frage nach der
richtigen weiterführenden Schule und den damit verbundenen Bildungsweg an.
Voraussichtlich im November werden Sie von Ihrer Stadt oder Gemeinde dazu befragt werden, auf welche weiterführende Schule Sie Ihr Kind / Ihre
Kinder gerne schicken möchten: Gesamtschule, Gymnasium, Realschule, Hauptschule oder Sekundarschule.
Es gibt ja immer noch das Ergebnis vom Herbst 2009, als Sie, die Eltern, schon einmal gefragt worden sind, auf welche weiterführende Schule Sie Ihr Kind / Ihre Kinder gerne schicken möchten: Ziemlich genau 60 % aller Klever Eltern von Grundschul-Kindern haben 2009 für die
Gesamtschule gestimmt!

Hier...... [100 KB] der ganze Elternbrief als PDF-Datei

Und zwei aktuelle Dokumente:

Der schulpolitische Konsens III/2011 [306 KB] Gesamtschule und Sekundarschule - Ein Vergleich [152 KB]

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20. Oktober 2011

Auch die GEW, wenn nicht diese wer denn dann sollte es beurteilen können, im Kreis Kleve hat ihre Ansichten zum sogenannten "Schulkonsens" in NRW und stellt mal die Auswirkungen auf den Kreis Kleve dar:"

Pressemitteilung Walter Seefluth [174 KB]

Schulpolitischer Konsens Vortrag Walter Seefluth [331 KB]

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Unmut über die Bezirksregierung

16. September 2011

Klever Grüne und Christdemokraten sind sauer: Die Behörde blockiere die Schullandschaft im Kreis Kleve
NRZ vom 15.09.2011. Von Andreas Gebbink.

Michael Bay ist stinksauer. Der Klever Grüne hat für den jüngsten Schul-Vorschlag der Bezirksregierung überhaupt kein Verständnis:
"Die Bezirksregierung nimmt überhaupt nicht zur Kenntnis, was die Räte in Kleve, Bedburg-Hau und Kranenburg beschlossen haben", so Bay. Die Behörde dürfe Evolution im Schulwesen nicht blockieren. Wie berichtet, schlug die Bezirksregierung den drei Nordkreis-Kommunen vor, eine Gesamtschule in Kleve und zwei Sekundarschulen in Trägerschaft von Kleve und Kranenburg sowie
Bedburg-Hau zu errichten....

Hier...... der ganze Bericht.

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Gesamtschule plus Sekundarschule?

15. September 2011

Bezirksregierung nimmt Elternwillen in den Mittelpunkt.
NRZ vom 15.09.2011. Von Astrid Hoyer-Holderberg.

Eine Gesamtschule plus zwei Sekundarschulen - dieses Modell gibt die Bezirksregierung den drei Kommungen Kleve, Bedburg-Hau und Kranenburg zu bedenken. Gestern saßen zum ersten Mal alle vier Partner zusammen an einem Tisch zum Thema: Zukunft der Schullandschaft.

Die lokalen Verwaltungsvertreter verraten nichts: "Das offene Gespräch hat noch zu keinem Ergebnis geführt".
Doch auf Anfrage wird die Bezirksregierung deutlicher. Sie akzeptiert das Ziel der drei Gesprächspartner zu interkommunaler Zusammenarbeit im Schulbereich. Aber die Aussage allein, man wolle drei Sekundarschulen, alle ohne Oberstufe, schaffen und mit den Gymnasien und dem Berufskolleg in Kleve kooperieren, reichte diesmal nicht.

Hier...... der ganze Bericht.

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Pressemitteilung vom 20.Juli 2011

Klarheit für die Gesamtschule in Kleve

Schulpolitischer Konsens sieht Gesamtschule als einzige integrierte Schulform bis zum Abitur vor.

Das Warten der Politik in Kleve, Bedburg-Hau und Kranenburg auf eine schulpolitische Entscheidung in Düsseldorf ist beendet. Nach dem gestrigen schulpolitischen Konsens kann der interkommunale Dialog endlich weitergeführt und entschieden werden. Und die Richtung ist auch eindeutig. Als einzige, dem Elternwillen entsprechende verbliebene Option ist die Gesamtschule für Kleve jetzt ein
Muss. Unter Punkt 5 ist zu lesen „Wenn der Bedarf für eine mindestens vierzügige integrierte Schule mit einer eigenen gymnasialen Oberstufe besteht, ist eine Gesamtschule zu gründen, für deren Einrichtungsgröße der Wert 25 Kinder pro Klasse gilt.“

Die bisher von der Politik favorisierte Gemeinschaftsschule ist aus dem Papier verschwunden. Sie wurde durch die Sekundarschule ersetzt. Diese wird in den Klasse 5und 6 integriert, danach kann sie auch kooperativ, teilintegriert oder integriert geführt werden. Immer jedoch nur bis zur 10. Klasse! An dieser Schulform ist kein Abitur möglich! Sie entspricht damit weitgehend der von CDU und FDP gewünschten Verbundschule aus Real- und Hauptschule. Dieses Konzept entspricht nicht dem Willen der Eltern!
„Wenn ein schulpolitischer Konsens in Düsseldorf möglich ist, sollte es auch in Kleve klappen“ so Sprecher Martin Hiller. „Der Konsens sieht explizit die Zusammenführung von Haupt- und Realschulen auch benachbarter Schulträger zu Sekundarschulen vor.“ Der Vorschlag der Initiative lautet daher, in Kleve eine Gesamtschule zu gründen und daneben die Schulen in Kranenburg und Bedburg-Hau unter Einbeziehung der Haupt- und Realschulen in Kleve in Sekundarschulen umzuwandeln. Die Initiative betont dabei, dass die Zusammenführung nur in enger Abstimmung und Beteiligung der in Frage kommenden Schulen stattfinden kann. „Eine Zusammenführung muss freiwillig sein und soll dem Elternwillen entsprechen.“ So Friedrich Foerster.
Das Ergebnis von gestern in ein großer Schritt für einen Wandel der Schullandschaft und für eine Gesamtschule in Kleve zum Schuljahr 2012/2013. Das Heft des Handelns liegt jetzt wieder in den Kommunen.

Hier......die schulpolitische Vereinbarung vom 19.07.2011

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15 Gute Gründe für eine Gesamtschule in Kleve

22. Juni 2011

Die von der Stadt Kleve und Herrn Dr. Garbe favorisierte Lösung einer Gemeinschaftsschule ist derzeit rechtlich nicht umsetzbar!

Aus Sicht der Elterninitiative ist die Errichtung einer Integrative Gesamtschule die einzige Möglichkeit, um das von der Bezirksregierung Düsseldorf geforderte Beachten des Elternwillens für das Schuljahr 2012 / 2013 sicherzustellen.

Bedburg-Hau, 21.6.2011
Initiative zur Gründung einer Gesamtschule Nordkreis Kleve
Uedemer Straße 196
47551 Bedburg-Hau
Tel: 02823 41 99 169

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Gesamtschule Ist noch lange nicht entschieden!

Gesamtschule in Kleve zum neuen Schuljahr! Gründung steht kurz bevor

Pressemitteilung vom 12. Januar 2011

Auf der Zielgeraden ganz kurz vor dem großen Erfolg sieht sich die Elterninitiative für eine Gesamtschule in Kleve.
„Wir sind überzeugt das es mit der Gründung einer Gesamtschule rechtzeitig zum Anmelde-Verfahren im Februar klappt!“,
so Sprecher Martin Hiller.
Nach fast täglichen Telefonaten mit den Zuständigen in der Bezirksregierung Düsseldorf sei man davon überzeugt, dass diese jetzt auf der Neugründung der Gesamtschule bestehen werde. Die Stadt ist durch das Schulgesetz nach dem eindeutigen Ergebnis der Eltern-Befragung dazu verpflichtet, diese nun einzurichten. Triftige Gründe gegen die Schule gebe es nicht.

Erleichtert ist man auch darüber, dass der CDU-Landesvorstand sich gerade schulpolitisch in die richtige Richtung bewegt und beschlossen habe, dass Gesamtschulen das bestehende Schulsystem „bereichern“. Martin Hiller: „Wir erwarten jetzt vom Klever Rat, dass auf der Sitzung am kommenden Mittwoch die Gesamtschule beschlossen und der Elternmehrheit von 60 % endlich entsprochen wird.“

Bestärkt sieht sich die Initiative auch durch die Veröffentlichung des Landesstatistikamtes zur Abiturquote im Kreis Kleve aus der letzten Woche. Vorletzter Rang aller Städte und Gemeinden in NRW. Nach dem miserablen Abschneiden 2007 im Familienatlas der Bundesregierung zu den Bildungschancen in Kleve ein weiterer Tiefschlag. Die Gesamtschule ist eine Möglichkeit aus diesem
Bildungskeller herauszukommen, denn 70 % der Abiturienten an Gesamtschulen haben in der 4. Klasse keine Gymnasialempfehlung!
Die Stadt Kleve ist zu Recht stolz auf die neue Hochschule! Jetzt ist aber dringend notwendig, hier vor Ort die Zahl derer zu erhöhen, die an dieser Hochschule auch studieren dürfen! Es ist doch eine Schande, dass der Kreis Kleve bundesweit und landesweit jedes Mal die Rote Laterne des Tabellen-Letzten hat. Alle Parteien sollten jetzt an einem Strang ziehen und handeln.

Die Stadt Kleve sollte das Heft des Handelns wieder in der Hand nehmen und es nicht so weit kommen lassen, dass die Bezirksregierung nach der Gesamtschule Mittelkreis auch die Gesamtschule Kleve selber gründet. „Rechtlich möglich ist das, aber das wäre ja wohl überaus peinlich für die Klever Kommunalpolitik!“ sagt Friedrich Foerster von der Initiative. Die Bezirksregierung steht nach den Gesprächen der Initiative Gewehr bei Fuß und wartet nur auf ein eindeutiges Signal aus Kleve.
Die Gesamtschule 2011/2012 in Kleve ist zum Greifen nah.

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Schlechte Abiquoten im Kreis Kleve

12. Januar 2011

Lokalzeit aus Duisburg, Sendung von Mittwoch, 12.01.2011

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Berichte aus dem Jahr 2010

Berichte aus dem Jahr 2009